Heraus zum 1. Mai – für Solidarität und Klassenkampf

1. Mai bundesweitAm 1. Mai 2012 gehen wieder weltweit Millionen Menschen für ein bes­se­res Leben und eine Welt jen­seits von Krise, Krieg und Ka­pi­ta­lis­mus auf die Straße. Wir mobilisieren aus Freiburg zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Karlsruhe. Sie beginnt 13 Uhr auf dem Werderplatz. Zugtreffpunkt: 10:45 Uhr Gleis 2 Hbf. – Abfahrt 11:03 Uhr

In Freiburg selbst findet wie jedes Jahr das DGB-Fest auf dem Stühlinger Kirchplatz mit zahlreichen Infoständen (u.a. Linkes Zentrum Freiburg) statt. Eine Gewerkschaftsdemonstration mit antikapitalistischer Beteiligung startet von dort um 11 Uhr und zieht durch den Stadtteil Stühlinger.

Und auch in anderen Städten im Süden finden verschiedene Aktivitäten statt. Antikapitalistische Beteiligung an gewerkschaftlichen Demos gibt es in Villingen-Schwenningen, Heilbronn, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, Basel, Zürich und Winterthur. In Stuttgart und Nürnberg finden wie jedes Jahr zudem eigenständige Revolutionäre 1. Mai-Demos statt, in Fürth bereits einen Tag vorher eine antikapitalistische Vorabenddemo. In Mannheim, Hof und Speyer gilt es die geplanten Nazi-Aufmärsche zu verhindern.

Mehr lesen:
Gemeinsam stark: 1. Mai-Kampagne von Gruppe 76, ALBA & ALFR
Bundesweiter Aufruf: Kapitalismus überwinden! Für Solidarität und Klassenkampf!
Aufruf vom [3A]-Bündnis
1. Mai-Ausgabe: Unsere Stadt – Kommunistische Zeitung für Freiburg

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Revolutionären 1. Mai-Bündnisses Karlsruhe:

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Das neue linke Zentrum in Freiburg öffnet am 5. Mai 2012

Linkes Zentrum Freiburg in der WiehreNach monatelanger Vorbereitung und der Suche nach geeigneten Räumen ist es endlich soweit:
Am 5. Mai 2012 öffnet das Linke Zentrum in der Glümerstraße 2 in Freiburg mit einem Tag der offenen Tür seine Pforten. Ab dann finden dort viele verschiedene Aktivitäten statt. Neben Volxküche, Kino, Kneipe, Vorträgen und Café findet ihr einen Infoladen mit Lesestoff und dem alltäglichen Revolutionsbedarf, das Offene Antifatreffen Freiburg & Region, andere offene Angebote, Gruppen- und Vernetzungstreffen und vieles mehr.

Wenn ihr euch an dem Projekt im Stadtteil beteiligen wollt, dann kommt einfach auf eines der offenen Raumplena, die zur Zeit wöchentlich stattfinden. Bereits am 1. Mai 2012 sind wir mit einem Infostand beim Fest des DGB auf dem Stühlinger Kirchplatz vertreten. Für mehr Infos besucht die Seite des Zentrums: www.liz-freiburg.org

Tag der offenen Tür und Einweihungsfest mit Kaffee, Kuchen und Musik
Samstag | 05.05.2012 | ab 17 Uhr | Glümerstr. 2, 79102 Freiburg

Einladungsflyer: Vorderseite | Rückseite

Unsere Stadt – neunte Ausgabe erschienen

Unsere StadtAm 1. Mai 2012 erscheint die neue Aus­ga­be der kom­mu­nis­ti­schen Zei­tung für Frei­burg „Un­se­re Stadt“. Wieder einmal warten viele lesenswerte Artikel auf euch. Diesmal geht es unter anderem um eine Ausstellung der VVN zum Thema „Neofaschismus in Deutschland, um den 1. Mai und um die Tarifverhandlungen in der Uniklinik Freiburg. Zudem berichten wir über die Eröffnung des Linken Zentrums in Freiburg und präsentieren ein Interview mit der antifaschistischen Band „Enraged Minority“. Viel Spaß beim Lesen. Die nächste Ausgabe wird dann im August 2012 erscheinen.

Unsere Stadt – Ausgabe 9 als PDF [1,53 MB]

Kampagne zum 1. Mai in Süd- und Mittelbaden

Gemeinsam stark BroschüreDie Krise trifft uns alle -
nur gemeinsam sind wir stark!
www.gemeinsam-stark.tk

Broschüre als PDF (970 KB)

Unter dem Namen „Gemeinsam stark!“ haben die Antifaschistische Linke Bühl-Achern, die Antifaschistische Linke Freiburg sowie die Gruppe 76 Rastatt/Murgtal eine Kampagne zur Wiederbelebung und Stärkung des 1. Mai ins Leben gerufen. Das Ziel der Kampagne ist es, traditionelle Forderungen der Arbeiterinnen und Arbeiter in Verbindung mit internationalistischem und klassenkämpferischen Geist zu formulieren und diese zum 1. Mai auf die Straße zu tragen.

Gemeinsam stark KampagneFür uns ist es wichtig, den Ersten Mai zu dem zu machen, was er schon immer war: der internationale Kampftag für alle Arbeiterinnen und Arbeiter! Im Zuge der 1. Mai-Kampagne wurde eine eigene Broschüre mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren erstellt. Sie beinhaltet Texte zu Krise und Kapitalismus, Organisierung und versucht Perspektiven jenseits von kapitalistischer Unterdrückung und Ausbeutung aufzuzeigen. Mit der Verteilung auf öffentlichen Plätzen, in Wohngebieten und direkt vor den Fabriktoren größerer Unternehmen in den Regionen von Karlsruhe bis Freiburg wurde bereits begonnen.

Am 1. Mai mobilisieren wir zur revolutionären 1. Mai-Demonstration in Karlsruhe, um unsere Vorstellungen von einer gerechten und solidarischen Welt nach außen zu tragen. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Werderplatz.

Bundesweiter Aufruf:
Kapitalismus überwinden! Für Solidarität und Klassenkampf!

1. Mai bundesweitDie Krise des Kapitalismus schreitet voran. Selbst in bürgerlichen Kreisen wird heftig über tiefgreifende Veränderungen des Systems diskutiert. Die Missstände werden korrupten Politikern und gierigen Bankern zugeschrieben. Währenddessen verschlechtert sich die Lebenssituation für einen Großteil der Lohnabhängigen in fast allen Bereichen dramatisch. Eindrucksvoll wird in Irland, Spanien, Portugal und Griechenland vorexerziert, was allen Beschäftigten, RentnerInnen, Erwerbslosen, Studierenden und SchülerInnen noch blühen kann. Obwohl sich die spürbaren Folgen der Krise in der BRD bisher in Grenzen halten, spielt sie als Hintergrundmusik in Politik, Wirtschaft und Medien eine nicht zu überhörende Rolle: keine Sparmaßnahme, Überstunde, Lohnkürzung oder Intensivierung der Arbeit, die nicht mit dem Verweis auf die Krise begründet wird.

Auf der anderen Seite hat die Krise in den letzten Jahren in den Metropolen Bewegungen wiederbelebt, die die Frage nach grundlegender Veränderung aufwerfen, die fast schon vergessen war. Kämpferische Streiks in Griechenland, Spanien und Portugal oder soziale Bewegungen wie Occupy in den USA zeigen, dass Widerstand gegen die Zuspitzung der Verhältnisse zunehmend auf die Straße getragen wird. Auch wenn sich die konkreten Kämpfe an unterschiedlichen gesellschaftlichen Konflikten entzünden, haben sie dieselbe Ursache: den Kapitalismus. Mit dem 1. Mai 2012, an dem weltweit Millionen Menschen für ein besseres Leben und eine Welt jenseits von Krise, Krieg und Kapitalismus auf die Straße gehen, den Krisenprotesten Mitte Mai in Frankfurt am Main und den kommenden Arbeitskämpfen bieten sich in diesem Frühjahr vielfältige Ansätze für die revolutionäre Linke.

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Fight Back! – Antifaschistische Demonstration am 21. April in Ludwigshafen

LUZugtreffpunkt Freiburg:
08:45 Uhr // Gleis 2 Hauptbahnhof

Für den 21. April mobilisieren verschiedene antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu einer antifaschistischen Demonstration in Ludwigshafen am Rhein. Gemeinsam soll an diesem Tag ein klares Zeichen gegen faschistische Umtriebe und für eine starke Gegenwehr gesetzt werden.

Empörung zu Widerstand!

Auch wir als Gruppen aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs mobilisieren in die Rheinland-Pfälzische Großstadt. Dabei geht es uns um verschiedene Dinge: Durch eine gemeinsame Schwerpunktsetzung wollen wir die Stärke der antifaschistischen Bewegung auf der Straße erweitern und die Notwendigkeit einer konsequenten länder- und städteübergreifenden antifaschistischen Solidarität aufzeigen.Gerade jetzt im Zuge der Aufdeckung der faschistischen Terrorgruppe „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) und ihrer jahrelangen Mordserie, wird deutlich wie wichtig ein gut organisierter antifaschistischer Selbstschutz für die Linke ist.

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Unsere Stadt – achte Ausgabe erschienen

Unsere StadtIm Februar 2012 erschien die neue Aus­ga­be der kom­mu­nis­ti­schen Zei­tung für Frei­burg „Un­se­re Stadt“. Wieder einmal warten viele lesenswerte Artikel auf euch. Diesmal geht es unter anderem um Wohnungsprivatisierungen, um Gegenaktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Dresden und um Berufsverbote. Zudem berichten wir über Reformen auf Kuba und den internationalen Frauenkampftag. Die nächste Ausgabe wird dann im Juni 2012 erscheinen.

Unsere Stadt – Ausgabe 8 als PDF [1,01 MB]

NACHTRAG:
Widerstand lohnt sich – Verkauf der Grundstücke an der Sautierstr./Rennweg/Stefan Meier Str. vorerst gestoppt!
(Ergänzung zu Unsere Stadt Nr.8, S.1):

Seit der Drucklegung der Ausgabe der UNSERE STADT hat sich erfreulicherweise einiges getan:
Der öffentliche Druck hat gewirkt. Die GAGFAH hat erklärt, besagte Wohnungen nun doch nicht verkaufen zu wollen – und die Stadtverwaltung überlegt, bei einem eventuellen späteren Verkauf selbst ihr Vorkaufsrecht auszuüben und die Wohnungen zu erwerben.

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Dresden 2012 – Den antifaschistischen Widerstand organisieren

BaWü goes Dresden 2012!www.antifabus.tk – Busse aus Freiburg

Am 18. Februar auf nach Dresden!
Den Naziaufmarsch mit allen Mitteln verhindern!
Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Am 18. Februar 2012 planen mehrere tausend Faschisten aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus in Dresden aufzumarschieren. Der jährlich stattfindende Aufmarsch hat seine Anfänge Ende der 90er Jahre und ist schon lange eines der zentralen Events der deutschen und europäischen Naziszene. Der Anlass ist die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten am Ende des 2. Weltkrieges. Die Nazis versuchen im Rahmen ihrer Aktionen von den Verbrechen ihrer historischen Vorläufer abzulenken, diese zu relativieren und Nazideutschland in eine Opferrolle zu versetzen.

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Veranstaltung: „Unter Geiern“

Unter GeiernWarum die Symbiose von Geheimdiensten und faschistischen Banden im Kapitalismus kein Skandal ist, sondern ein Sachzwang

Donnerstag | 23.02.2012 | 20:00 Uhr
Freiburg, Jos Fritz Café

Das Bundesamt für Verfassungsschutz steht mal wieder im Fokus der Kritik. Jahrelang flossen staatliche Gelder an faschistische Terroristen. Die Waffen der Mörder wurden von Steuergeldern bezahlt. Dennoch werden die bundesdeutschen Geheimdienste auch diese „Affäre“ aussitzen. Denn in der öffentlichen Wahrnehmung gelten die aktuellen Ereignisse nicht als Akte des Staatsterrorismus, die sie ohne jeden Zweifel sind, sondern als Ausnahmen, als individuelle Verfehlungen. Schlimmer noch, es wird gar das Interesse der Behörden an lückenloser Aufklärung unterstellt. In Wahrheit sind die nun bekannt gewordenen Verbindungen kein Zufall.

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Proteste gegen die SiKo 2012

siko-bannerDemonstration gegen die (sog.) Sicherheitskonferenz
Samstag | 04.02.2012 | 13 Uhr | München

Vom 3.-5. Februar 2012 findet in München wieder die sogenannte NATO- Sicherheitskonferenz (kurz SiKo) statt. Wie jedes Jahr um diese Zeit treffen sich auch dieses Jahr wieder Eliten aus Politik und Wirtschaft, hochrangige Militärs und Rüstungslobbyisten, um über „aktuelle und zukünftige sicherheitspolitische Herausforderungen“ zu beraten, wie es auf der offiziellen Homepage heißt.

Was zunächst recht harmlos klingen mag bedeutet nichts anderes als die Koordination und Planung von Kriegen und militärischen Interventionen unter dem Denkmantel von „Sicherheit und Menschenrechten“. Es bedeutet die wirtschaftlichen Interessen der Herrschenden zu sichern und neue Märkte für ihr Kapital zu schaffen. Im Irak, in Afghanistan, und in vielen anderen Teilen der Welt hat dies für die Menschen Armut, Tod und ein Leben unter ständiger Besatzung zur Folge. Auch dieses Jahr werden Proteste gegen das Treffen der Kriegstreiber organisiert.

Fahrt mit uns nach München zur Demonstration gegen die SiKo!
Wir werden in Autos zur Demonstration fahren und haben noch Plätze frei. Falls ihr Interesse habt mit uns zu fahren schreibt uns einfach eine E-Mail

Mehr Infos:
Aufruf des Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
Aufruf der Antikapitalistischen Linken München – AL[M]

Silvesterdemo in Stuttgart – für ein revolutionäres 2012

Silvesterdemo 2012 Stuttgartwww.silvesterdemo0711.tk
No Justice, No Peace – Kampf der Klassenjustiz!

Das Jahr 2011 war geprägt von vielfältigen und kämpferischen linken Mobilisierungen. Mit dem Widerstand gegen Nazis und Rassisten, gegen Kriegstreiber und -profiteure, sowie mit klassenkämpferischen Aktionen gegen die Krisenpolitik der Herrschenden und für die Überwindung des Kapitalismus, konnten Kämpfe weiterentwickelt und linke Bewegungen gestärkt werden.

Viele der Aktivitäten hatten jedoch mit einem ausufernden Problem zu kämpfen: Staatliche Repression in verschiedensten Formen. Die staatlichen Kriminalisierungsversuche gegen linken Widerstand nahmen gerade in unserer Region in den letzten Monaten immer umfassendere Ausmaße an. Die seit August andauernde Untersuchungshaft eines Stuttgarter Antifaschisten wegen antirassistischer Proteste stellt nur den Höhepunkt der Repression dar.

Die Angriffe und Provokationen von Staat und faschistischer Bewegung gegen die Bestrebungen für eine fortschrittlicher Gesellschaft können nicht unwidersprochen bleiben. Wo auch immer sie versuchen uns zu treffen, gilt es sich gemeinsam und solidarisch zu verteidigen und politisch zurückzuschlagen. Am Silvesterabend werden wir uns noch einmal in diesem Jahr die Straße nehmen und deutlich machen, dass wir uns weder einschüchtern, noch einmachen lassen. Auf die Straße gegen Klassenjustiz und für ein revolutionäres 2012!

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Staat und Nazis Hand in Hand?
Gegen Faschismus und Polizeistaat!

Samstag | 10.12.2011 | 12 Uhr
Freiburg, Platz der Alten Synagoge | Demo

Seit dem Bekanntwerden der Naziterrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ und ihren Verbindungen zu Staat, Polizei und Verfassungsschutz kommt die Republik aus dem Staunen nicht mehr heraus. Über 10 Jahre zog die „NSU“ eine Blutspur durch die BRD, ermordete Migranten und eine Polizistin und wurde dabei offensichtlich vom deutschen Staat logistisch und finanziell unterstützt. Fast täglich kommen neue erschreckende Einzelheiten über die Kooperation von Staat, Geheimdiensten und Nazis ans Licht, das gesamte Ausmaß des Skandals und vor allem die Systematik die dahinter steckt sollen dabei verschwiegen werden.

Historische Kontinuitäten

Dabei reicht es einen Blick auf die Entstehungsgeschichte der bundesdeutschen Polizei und Geheimdienstbehörden zu werfen, um zu verstehen, dass eine Nähe zu faschistischen Kreisen durchaus keine Besonderheit ist, sondern seit Gründung der Organisation Gehlen und des BKA zum Wesen der deutschen Sicherheitsbehörden gehört. Die Herren die nach 1945 am Aufbau „demokratischer Polizei- und Geheimdienststrukturen“ mitwirkten, hatten ihr Handwerk fast ausnahmslos im NS-Staat gelernt.

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