Archiv für Oktober 2010


Geschichtsrevisionistische Veranstaltung mit Eckhard Jesse -
Missbrauch des Gedenkens an die deportierten badischen Juden

Jesse raus!Anlässlich des Gedenkens an das Schicksal der Badener jüdischen Glaubens während des deutschen Faschismus veranstaltet die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Ausstellung, welche von einer ausgedehnten Vortragsreihe begleitet wird. In diesem Zusammenhang finden zahlreiche interessante Veranstaltungen bezüglich der Nazi-Zeit statt. Thematisiert wird unter anderem das Schicksal der jüdischen Bevölkerung sowie der faschistische Terrorapparat als auch der Widerstand dagegen. Es geht also in erster Linie um eine Erinnerung an die Opfer des Faschismus und um die mörderhafte Ideologie und Wirklichkeit des Antisemitismus – sollte man meinen. Sauer stößt auf, dass im Rahmen dieser Reihe am Mittwoch, 10. November 2010 ab 20:15 Uhr eine Veranstaltung mit dem so genannten „Extremismusforscher“ Eckehard Jesse in der Albert-Ludwig-Universität Freiburg im KG I/Hörsaal 1015 stattfinden soll. Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Studium generale der Universität Freiburg organisiert. Der Vortrag Jesses trägt den Titel „Politischer Extremismus in Deutschland – Was ist „harter“, was ist „weicher“ Extremismus?“. Anhand eines solchen Schemas sollen die Partei Die Linke sowie die faschistische NPD charakterisiert werden.

⇒ Weiterlesen